Für den Großteil der Paare ist Sex eine Entscheidung

Dieser Gedanke wurde von verschiedenen sozialen Bewegungen wie etwa die Emanzipation der Frauen, verstärkt, die sexuelle Aufklärung wurde verstärkt und es gibt mehr Informationen zur Kunst des Verführens. Daher wird Sex nun von Frauen und Männern gleichermaßen genossen. Deshalb ist es auch einfacher geworden, einen Arzt wegen sexuellen Problemen aufzusuchen. Zum Arzt zu gehen um Ihre Erektionsprobleme zu behandeln ist kein Tabuthema mehr und es gibt mehr und mehr Behandlungsmethoden auf dem Markt.

Was bedeutet eine Erektionsstörung?

Eine Erektionsstörung (auch bekannt als sexuelle Impotenz) ist die Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen, die stark genug für Sex ist. Eine Erektion ist wichtig sowohl für die männliche, als auch die weibliche Befriedigung. Sexuelle Impotenz unterscheidet sich von dem manchmal komischen Scheitern daran eine Erektion zu bekommen, wie es zahlreiche Männer ab und zu erfahren. Grund dafür sind oft Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Stress, Alkoholgebrauch und Drogen. Erektionsstörungen sind ein permanentes Problem und kommen oft vor über einen Zeitraum von mindesten sechs Monaten.

Wenn das bei Ihnen der Fall ist, ist es wichtig nicht zuzulassen, dass das Problem die Überhand über ihre Beziehung gewinnt. In den letzten Jahren sind Erektionsstörungen ein wiederkehrendes Problem geworden für rund 30% der Männer über 40. Diese Prozentzahl wandelt sich ständig, weil Männer sich nun in der Lage fühlen aus Ihrer Schale zu kommen und um Hilfe zu fragen.

Eine medizinische Untersuchung ist ein wichtiger Schritt in die Richtung das Problem zu lösen, da Ihre Erektionsstörung ernstere Krankheiten verbergen könnte, wie etwa Diabetes oder Herzprobleme.

Die verschiedenen Arten von Erektonsstörungen

Leute verwechseln oft Impotenz und Erektionsstörung. Dies ist ein Fehler der dazu führen kann, dass eine Person, die Sich selbst zu diagnostizieren versucht, durcheinandergerät. Es ist daher wichtig zu lernen, was diese Begriffe bedeuten.

Erektionsstörung ist ein Begriff, der verwendet wird um eine Reihe von männlichen Sexualitätsproblemen zu beschreiben.  Zu diesen zählt Impotenz, was lediglich in Teil von einer Erektionsstörung ist.

Impotenz ist die Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen, die stark genug für Sex ist. Obwohl es weiter verbreitet ist bei Männern über 40, ist kein Mann, der alt genug ist um Geschlechtsverkehr zu haben, immun. Dieses Problem hat einige Ursachen wie etwa ein ungesunder Lebensstil, Drogenkonsum, Alkoholkonsum, gewisse Medikamente, hoher Stresslevel, oder Krankheiten wie etwa hoher Blutdruck oder Diabetes. Der ungesunde Lebensstil ist der Hauptgrund bei jüngeren Menschen.

Was führt zu einer Erektion?

Sobald der ann stimuliert wird, wird Stickoxid in den Schwellkörper des Penis freigesetzt
Stickoxid stimuliert dann das Guanylylcyclaseenzym, welches die Konzentration von cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) erhöh und somit dem weichen Muskel im Schwellkörper sich zu entspannen. Das bedeutet, dass mehr Blut zum Penis fließen kann, was zu eienr Erektion führt.
Dann wird die Guanosinmonophosphatrate von der Guanylatcyclase und deren Degradierungsprozentsatz von PDE-5 reguliert.

Die Grüne sexueller Impotenz

Die Gründe sexueller Impotenz werden danach sortiert ob sie physisch oder psychisch sind.

Die physischen Gründe könnten sein
Gefäßverkalkung
(eine kardiovaskuläre Krankheit)
Tumore
Hoher BlutdruckParkinson
DiabetesAlzheimer
BeckentraumaMultiple Sclerosis
PenisdeformationErnste und frequente Hormonstörungen

 

Diese verschiedenen Krankheiten können verschieden psychologische Symptome verursachen und können schließlich zu sexuellen Problemen führen. Falls Sie sich nicht um sie kümmern, können Sie zu Impotenz führen. Zu den gefährlicheren Symptomen zählen verengte Arterien aufgrund einer Ansammlung von Fett und Sklerose in den kleinen Penisarterien. Dies kann die Nervensignale daran hindern den Penis zu erreichen, was bedeutet, dass der Blutfluss gestoppt wird.

Psychologische Gründe von Impotenz

Falls der Mann weiterhin Erektion während dem Schlaf bekommt, d.h. unbewusst, kann man sagen, dass Die Erektionsprobleme auf psychologischer Basis liegen. In diesem Fall gibt es eine Reihe an Faktoren, die das Problem verursachen könnten, wie etwa Stress, Müdigkeit, oder aber religiöse oder kulturelle Überzeugungen. Solange die Probleme nicht freiwillig sind – z.B. nicht an einem Trauma oder dem Einnehmen gewisser Medikamente liegen – kann man sagen, dass die Gründe psychologisch sind. Der Grund weshalb Sie keine Erektion bekommen können ist der, dass ihre Nerven nicht genug stimuliert werden; eine unbewusste emotionale Barriere.

Was sind die Lösungen in einem solchen Fall?

Abgesehen von einigen seltenen Fällen, ist es fast immer möglich sexuelle Impotenz zu behandeln. Dies ist möglich dank großartiger Fortschritte was Arzneimittel betrifft in den letzten Jahren. Diese Medikamente sind nicht nur in großer Vielfalt sondern unterscheiden sich auch in der Effizienz. Der erste Schritt ihre Probleme zu lösen ist zweifelsohne, die Lust zu steigern mithilfe eines Medikaments. Auf diese Weise kann man psychologische Symptome ausschließen. Es sind zahlreiche Medikamente dafür verfügbar, welche Ihnen dabei helfen eine gute Erektion zu bekommen. Diese Medikamente basieren auf Sildenafil (Viagra), Vardenafil, Tadalafil, oder sogar das erst kürzlich entwickelte Spedra.

Diese Medikamente wirken alle, indem sie von Phospohodiesterase Typ 5 Hemmern Gebrauch machen, weshalb auch ihre Gebrauchsanweisungen sehr ähnlich sind.

Viagra

Viagra war das erste Medikament zur Bekämpfung von Erektionsstörungen. Es wurde von Pfizer entdeckt. Die Tablette wirkt 30 Minuten nach dem Einnehmen und bis zu 4 Stunden. Es wird mit dem Wirkstoff Sildenafil hergestellt. Zu den Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Verdauungsstörungen, Nasenverstopfung und beeinträchtigtes Farbensehen.

Cialis

Cialis wird von Eli Lilly Laboratories hergestellt und ist eines der bekanntesten Medikamente für Erektionsstörungen. Wie auch Viagra, wirkt es 30 Minuten nach dem Einnehmen, jedoch für einen viel längeren Zeitraum. Cialis wirkt für bis zu 36 Stunden. Zu den Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Schwindel, Hitzewallungen, Nasenverstopfung und Rückenschmerzen.

5mg Cialis Daily

Cialis Daily ist das einzige Medikament für Erektionsstörungen, das Sie einmal täglich einnehmen können. Es Ist eine permanente Lösung, da es dem Nutzer erlaubt jeden Moment bereit zu sein. Nach dem Einnehmen, kann es für 3 bis 5 Tage wirken. Basierend auf Tadalafil, wird Cialis Daily auf dieselbe Art und Weise hergestellt wie die normale Tablette und sie wird ebenfalls von Eli Lilly produziert.

Levitra

Levitra ist besser geeignet für ältere Männer und diejenigen die unter Diabetes, hohem Cholesterinspiegel und hohem Blutdruck leiden. Es wirkt 20 Minuten nach dem Einnehmen und für die nächsten 5 Stunden. Hergestellt von Bayer, verwendet Levitra Vardenafil als Wirkstoff. Zu den Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Schwindel und Schnupfen.

Im Mund lösliches Levitra

Hergestellt von Bayer, ist im Mund lösliches Levitra geeignet für Männer, die Schwierigkeiten haben Tabletten zu schlucken. Es wirkt auf dieselbe Weise wie die klassische Levitra und hat die gleichen Nebenwirkungen.

Spedra

Spedra wird von der Berlin-Chemie AG hergestellt und kam im April 2014 auf den europäischen Markt. Diese kürzliche Ergänzung auf dem Markt ist ein sexueller Stimulant für erwachsene Männer. Es wirkt 15 Minuten nach dem Einnehmen und bis zu 6 Stunden, dank seines Wirkstoffs Avanafil. Zu den Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Nasenverstopfung, Schwindel und Rückenschmerzen.be

Wir möchten anmerken, dass verschreibungspflichtige Medikamente normalerweise garantiert funktionieren, jedoch gibt es auch andere Medikamente für Impotenz auf dem Markt.

7 Dinge, die Sie tun können um Erektionsstörungen zu vermeiden

Hier sind 7 Möglichkeiten die Risiken sexueller Impotenz zu reduzieren:

  1. Überprüfen Sie Ihren Blutdruck, auch wenn nur einmal im Jahr
  2. Kontrollieren Sie ihren Blutzuckerspiegel, auch wenn Sie kein Diabetiker sind
  3. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Cholesterinspiegeln
  4. Bewegen Sie sich genug (zumindest eine halbe Stunde am Tag)
  5. Konsumieren Sie keine großen Mengen Alkohol und Drogen, da diese oft zu den Faktoren gehören
  6. Hören Sie auf zu rauchen, falls Sie Raucher sind. Ihre Erektionsstörungen könnten bereits in sechs Monaten komplett geheilt sein.
  7. Ernähren Sie sich gesund und meiden Sie Fastfood.

Offensichtlich, dass ein gesunder Lebensstil Ihnen dabei helfen kann Erektionsstörungen zu vermeiden. Jedoch, manchmal wird es nötig sein auf ein Medikament zurückzugreifen. Zögern Sie nicht einen Arzt um Rat zu fragen, falls Sie auch nur das geringste Problem bemerken.

Sprechen Sie mit Ihrem Partner

Erektionsstörungen sind nicht länger ein Tabuthema. Sobald Sie ein Problem bemerken, sollten Sie mit Ihrem Partner darüber sprechen. Das ist nicht nur hilfreich, sondern es kann Ihnen dabei helfen Ihr Selbstvertrauen wiederzuerlangen.

Zusätzliche Informationen zu Erektionsstörungen

Venöse Erektionsstörungen und männliche Impotenz

Venöse Erektionsstörungen betreffen oft junge Männer, anders als andere natürliche Gründe für sexuelle Impotenz.

Direkt verbunden mit Impotenz, betrifft dies die permanente Unfähigkeit eine Erektion zu erzielen. Zur venösen Erektionsstörung kommt es, wenn die Venen im Penis nicht in der Lage sind Blut zu transportieren, was normalerweise zu einer Erektion führt. Die Venen können nicht dafür sorgen, dass Blut den Penis erreicht. Dies kann auch mit einer vaskulären Erkrankung verbunden sein.

Es ist wenig bekannt über diese Krankheit, da sie immer noch kontrovers ist in der medizinischen Gemeinschaft. Zahlreiche Gründe können direkt mit psychologischen oder sogar anderen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Sie sollten einen Arzt u Rat fragen sobald Sie Symptome bemerken.

Einbisschen zur Anatomie

Der Penis besteht aus drei Zylindern: zwei Schwellkörpern und einer Spongiosa, welche die Harnröhre umgibt.

Die Spongiosa steuert den Durchmesser der Harnröhre um Urin durchzulassen während dem Urinieren und Sperma während des Geschlechtsverkehres. Die Schwellkörper sind wie Schwämme, welche sich zusammenziehen um den Blutfluss in den Penis zu stoppen und ihm somit erlauben sich „auszuruhen“. Sobald sich der Schwellkörper entspannt, fließt Blut durch und füllt den Penis bis dieser hart ist, was wir eine Erektion nennen. Diese Schwämme sind aus Muskelfasern und Bindegewebe, die den Rahmen und die vaskulären Speicher bilden. Diese drei zylindrischen Körper sind von einer Tunica albuginea umgeben.

Wenn diese Gewebe beschädigt werden oder nicht normal auf die Kommandos vom Gehirn reagieren, nennen wir dies eine venöse Erektionsstörung.

Gründe für eine venöse Erektionsstörung

Die venöse Erektionsstörung ist daher ein Problem in der Fähigkeit des weichen Muskels sich zu entspannen, es kann aber auch ein anatomisches Problem sein.

Es gibt zahlreiche Ursachen für eine venöse Erektionsstörung. Insbesondere aufgrund der strukturellen Veränderungen des Schwellkörpers oder des niedrigen Testosteronspiegels. In einigen Fällen sind Krankheiten wie etwa Diabetes oder sogar Fibrose der Grund.

Was die psychologischen Gründe angeht, so stehen diese in Verbindung mit dem Nervensystem und dem Freisetzen von Adrenalin. Dies verengt die Arterien und das Gewebe, was wiederum das zentrale Nervensystem beeinflusst und die Venen am Schließen hindert. Dies führt zu einer venösen Erektionsstörung.

Symptome einer venösen Erektionsstörung

Die meisten Männer die unter einer venösen Erektionsstörung leiden, fangen an diese Probleme in der Jugend zu bemerken. Um eine venöse Erektionsstörung zu diagnostizieren, suchen Ärzte nach einem Zeichen, was darauf hindeutet, dass Ihre Erektiosnstörungssymptome eher organisch als psychologisch sind.

Einschließlich dieser
Permanente und ununterbrochene Erektiosnstörungen, d.h. es ist Ihnen unmöglich eine
Erektion zu bekommen, etnweder mit einem Partner oder alleine (während der
Masturbation).
Der Verlust von Morgenerektionen
Der Verlust spontaner Erektionen und Widerstand bei Medikamenten gegen Impotenz wie
etwa Sildenafil und Spritzen in den Schwellkörper.

 

Somit, falls es Ihnen schwer eine Erektion zu behalten, gibt es Gründe zur Sorge. Besonders wenn es für Sie sogar nach dem Einnehmen eines Vasodilatators oder nach einer Spritze, kann es sein, dass es ich um eine venöse Erektionsstörung handelt. Um zu bestätigen, dass dies das Problem ist, müssen Sie eine Kartographie durchführen lassen um die undichte Vene ausfindig zu machen.

Behandlungen einer venösen Erektionsstörung

Es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten hierfür.  Ob diese orale Medikamente sind oder operative Behandlungen, es ist sinnvoll, dass Sie stets die Psychologie in Betracht ziehen. Das ist wichtig, da es dabei hilft dem Patienten zu helfen und sein Selbstwertgefühl wiederherzustellen. Zu den Medikamenten für eine venöse Erektionsstörung gehören Sildenafil (welches Sie oral einnehmen) als auch Spritzen in den Schwellkörper. Manchen Patienten könnten auch einige operative Maßnahmen vorgeschlagen werden: arteriale oder venöse Operationen, oder sogar eine Penisprothese. Es gibt auch andere Techniken, wie etwa Vakuumsysteme, die helfen könnten.

Unfruchtbarkeit und männliche Impotenz

Viele Menschen verwechseln Erektionsstörungen und Impotenz und die Begriffe werden oft falscherweise vertauscht. Denn in Wirklichkeit handelt es sich um zwei vollkommen verschiedene Situationen.

Daher ist es wichtig für alle erwachsenen Männer, die sich Sorgen um ihre Gesundheit machen, die fundamentalen Unterschiede zwischen diesen zwei Problemen, die einen großen psychologischen Einfluss auf den Einzelnen haben können, zu lernen und zu verstehen.

Außerdem, gibt es auch einen großen Unterschied zwischen Infertilität und Sterilität. Sterilität ist ein definitiver Zustand, was bedeutet, dass Sie keine Kinder zeugen können. Infertilität ist ein temporärer Zustand. Das bedeutet, dass es einfach schwierig sein kann ein Kind zu zeugen.

Erektionsstörungen, Sterilität und Infertilität

Ärzte wissen, dass Sterilität nichts mit dem Sexualleben eines Mannes zu tun hat. Tatsache ist, dass Sterilität von einem Problem mit dem Sperma des Mannes kommt. Das könnte mit der Menge, Größe oder Mobilität zusammenhängen. Auf der anderen Seite hängen Erektionsprobleme mit mangelndem Blutdruck in dem Penisschwellkörper zusammen.

Impotenz und Infertilität stehen daher in keiner Verbindung zueinander was die Ursachen betrifft und sind zwei komplett unterschiedliche Phänomene.

Das heißt, dass sein Mann der unter Impotenz leidet fertil sein kann und kein Problem damit hat Kinder zu zeugen. Die Spermaproduktion ist unabhängig von der Fähigkeit eine für Geschlechtsverkehr lang genug andauernde Erektion zu bekommen.

Kann eine Erektionsstörung Infertilität verursachen?

Obwohl e seine Erektion verhindern kann, hat eine Erektionsstörung keinen Einfluss auf die Qualität des Spermas und somit auf die Fertilität.

Falls Erektionsstörungen nur gelegentlich auftreten und der Mann normal ejakulieren kann, wie es der Fall bei den meisten Männern ist die unter Impotenz leiden, spricht man von Infertilität, da es sich nur um einen vorübergehenden Zustand handelt. Obwohl diese wiederkehrenden Fälle dann Sex verhindern, sind sie in keiner Weise mit der Fertilität des Mannes verbunden.

Und doch, Impotenz kann gelegentlich zu Infertilität führen, was jedoch mit Medikamenten für Erektionsstörungen und einem gesunden Lebensstil behandelt werden kann. Eine Hormonbehandlung, IVF oder eine künstliche Befruchtung kann auch noch als letzter Ausweg unternommen werden, falls Medikamente oder eine Operation nicht geholfen haben.